Freitag, 27. März 2009

Parteibuch, Teil 3 (APPD)

Etwas weniger spirituell als am Samstag mit den Violetten fahre ich nun fort mit den Schwarz-Weißen. Wenn Politiker Schachfiguren wären, wäre die APPD wohl das Brett. Sie läge nur so rum und auf ihr versammelte sich das Volk des "Pöbels und der Sozialschmarotzer", als deren Anwalt sich die Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands bezeichnet. Das größte Paradoxon bleibt dabei, dass der Eindruck erweckt wird, es gäbe nun eine Partei des Anarchismus. Total abstrus, selbsternannte Anarchisten werden sie dafür hassen.

Was die APPD fordert, wird besonders deutlich, wenn man sich deren Wahlslogans und Sprüche anschaut:
- "Dumm geboren wird jeder, dumm sterben ist ein Privileg!"
- "Die Intelligenz verfolgt DIch, aber Du bist schneller."
- "Wir sind übern Berg - endlich gehts bergab."

Laut schreien die Vertreteter der Gruppierung von "Punks, Alkoholikern und Arbeitsscheuen" nach dem Recht auf Dummheit, dem Recht auf Arbeitslosigkeit bei vollem Lohnausgleich ("Jugendrente ab 18") und der Balkanisierung Deutschlands in den Grenzen von 1237. Und die Bedeutung der Ziele scheint das Volk allmählich zu begreifen. Auf ihrer Homepage verkündet die Partei stolz, 0,5% bei der Landtwagswahl in Hessen im Wahlkreis Marburg/Biedenkopf II erreicht zu haben. Ob es am folgenden Wahlwerbespot lag, bleibt fraglich.


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