Bisher war ich skeptisch angesichts unserer Erfolgschancen in Südafrika. Aber nach dem Ausfall Ballacks ist für mich klar: Wir werden Weltmeister! Dann wäre die tragische Figur Ballack, der Weltspieler ohne internationalen Titel, der Unvollendete endlich komplett.
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Mittwoch, 19. Mai 2010
Dienstag, 8. Dezember 2009
Gefühl des Glücks
Es ist 4:48 (morgens) auf den Philippinen. Draußen ist es noch dunkel. Soeben wurde das erste Bier geöffnet. Erfrischend perliger Geschmack. Schließlich sind es selbst jetzt schon über 20 Grad. Für genaue Temperaturen habe ich hier kein Gespür.
Keine Sorge, das ist weder krank noch immer so, sondern heute ist nun einmal der große Champions-League-Tag, Finalspiele für die Bayern und Wolfsburg ums Weiterkommen. Deswegen sind der Lukas und ich um kurz nach drei aufgestanden, ins Büro gegangen und eben dort dank W-Lan und deutscher Radio-Live-Streams voll dabei und gebannt. Die zweite Halbzeit hat soeben angefangen und Stand jetzt wären beide deutsche Mannschaften ausgeschieden. Es kann also nur besser werden. Und das ist ja schon einmal eine gute Ausgangsposition.
Und im Moment des letzten Satzes fällt das 2:1 für die Bayern. Die sind also schon einmal weiter. Und die Italiener draußen. Das ist gut so. Da soll mir keiner sagen, ich würde die Dinge nur eindimensional sehen, nein, ich freue mich über beide Seiten: Bayern weiter, Italiener raus. Das Trauma 2006 sitzt einfach noch zu tief. Ich wollte damals italienisch lernen, mochte das Land. Das ist seit dem Halbfinale Geschichte. Immerhin gehe ich mittlerweile auch wieder zum Italiener essen. Dann reicht es aber auch mit interkulturellem Austausch.
Fußball bleibt spannend, weshalb ich jetzt einmal mit dem schreiben aufhören werde. Nur eins: Ich freue mich. Nicht mehr so sehr wegen der momentanen Ergebnisse (Wolfsburg ist schließlich noch draußen), sondern wegen der beruhigenden Aussichten. Die WM 2010 kann kommen. Radio ist zwar nicht mehr das gleiche wie zu Zeiten eines Herbert Zimmermann, aber bei kühlem Bier lässt sich das zumindest dieses eine Mal, diese eine WM ganz gut ertragen.
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Ein Wort mit X...
Montag, 5. Oktober 2009
Alles Ansichtssache
Es gibt Videos, die können einem das Leben erleichtern. Tutorial-Videos zum Beispiel, die dem Single zeigen, wie man Spaghetti kocht, dem Studenten, wie Hausputz normalerweise ausschaut oder der Kanzlerin, wie man nach jahrelanger Suche vielleicht mal wieder auf ein Konzept stößt. Ich dagegen sehnte mich immer nach dem Medium, dass mir endlich die Arbeit abnehmen würde für den Fall, dass die Freundin mal wieder fragt: "Duhuuu, wie funktioniert eigentlich Abseits?" Et voilà: So schwierig ist es doch gar nicht. Schließlich ist im Leben vieles immer wieder nur eine Frage der Perspektive.
Sonntag, 19. April 2009
Die Meisterfrage - entschieden?
Mittwoch, 25. März 2009
Irritation
Eurosport titelt heute im Videotext: "Löw hofft auf verletzte Spieler." Da fragt sich unsereins doch schon: Warum will er verletzte Spieler? Hofft er, damit eine Entschuldigung für 0 Punkte gegen Liechtenstein und Wales zu haben? Oder hasst er die Nationalspieler so sehr, dass er auf erneute Aktionen à la Kuranyi hofft? (besonders gelungen finde ich die weibliche Form "la" an dieser Stelle)
Ich glaube jedoch, die tatsächliche Lösung gefunden zu haben, nämlich ein Missverständnis meinerseits. Ich glaube, Löw möchte uns insgeheim mitteilen, dass ein verletzter Spieler immer noch besser ist als ein Gesunder. Denn ein Nicht-Antreten aufgrund von Spielermangel kostet 0:5-Tore und ein Mundabwischen. Ein reeles 1:2 wäre mehr Schmach als dieselbige von Córdoba. Und die ist seit 31 Jahren das einzige, was den Österreichern ein wenig Nationalstolz verleiht.
Ich glaube jedoch, die tatsächliche Lösung gefunden zu haben, nämlich ein Missverständnis meinerseits. Ich glaube, Löw möchte uns insgeheim mitteilen, dass ein verletzter Spieler immer noch besser ist als ein Gesunder. Denn ein Nicht-Antreten aufgrund von Spielermangel kostet 0:5-Tore und ein Mundabwischen. Ein reeles 1:2 wäre mehr Schmach als dieselbige von Córdoba. Und die ist seit 31 Jahren das einzige, was den Österreichern ein wenig Nationalstolz verleiht.
Montag, 10. November 2008
Aus dem Leben eines Schiedsrichters
Fußball kann so einfach sein. Wenn die Mannschaft gewinnt, sind die Spieler die Helden. Wenn sie verliert, ist der Schiedsrichter schuld. Was die Kritikbereitschaft am Mann mit der Pfeife angeht, da sind die Fans nicht selten erstaunlich unkompliziert.
Um den Schiedsrichter zu stärken und die Zuschauer zur Besonnenheit zu mahnen, hängen nahe des Spielfeldes immer öfter Hinweisschilder: „Wer den Schiedsrichter beschimpft oder beleidigt, muss mit der Verweisung vom Sportplatz rechnen.“ Eigentlich ein guter Einfall. Allerdings kommt es auch darauf an, wo der Hinweis platziert wird. So hatte der Platzwart in Selsingen eine eher extravagante Idee: Dort hängt das Schild in der Schiedsrichterkabine.
Um den Schiedsrichter zu stärken und die Zuschauer zur Besonnenheit zu mahnen, hängen nahe des Spielfeldes immer öfter Hinweisschilder: „Wer den Schiedsrichter beschimpft oder beleidigt, muss mit der Verweisung vom Sportplatz rechnen.“ Eigentlich ein guter Einfall. Allerdings kommt es auch darauf an, wo der Hinweis platziert wird. So hatte der Platzwart in Selsingen eine eher extravagante Idee: Dort hängt das Schild in der Schiedsrichterkabine.
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