Freitag, 13. August 2010

Sommerloch

Da ist es also, dieses Jahr sogar so groß wie nie. Sommerloch. Es passiert absolut nichts mehr. Okay, die schwarze Todesbrühe vom Golf von Mexiko treibt weiter sein Unwesen im Herzen unseres Planeten, aber davon will keiner mehr was hören, zumindest dort ist das Loch ja gestopft. Ansonsten? Die Regierung bleibt bis auf Ausnahme eines einzelnen Brüderles friedlich und ruhig, was man aber nach den Querelen in den letzten beiden Jahreshälften als gottgegebes Geschenk betrachten muss. Duisburgs Bürgermeister bleibt im Amt. Um AKW-Laufzeiten, Stuttgart 21 und Street View wird weiterhin ergebnislos herum geschwafelt, bis die protestierenden Massen endlich eingeschlafen sind. Und selbst der poetry-rock-Blog blieb in den letzten Tagen ungewöhnlich ruhig.

Was soll ich auch schon sagen? Mein eines Jahr Philippinen neigt sich jeden Tag schneller dem Ende. Man sagt hie und da Tschüß und Danke, erzählt, wie toll man alles fand und ist gleichzeitig mit den Gedanken schon wieder in Deutschland, ist wieder drin in den Zukunftsplänen, von denen man ein Jahr Abstand nehmen konnte. Wie das konkret aussieht? Ein Beispiel: Mein erster Zunkunftsplan ist zum Fußballtraining meines Heimatvereins zu gehen. Was danach kommt? Mal sehen. Aber dieser Gedanke bestimmt schon einmal die letzten Wochen meinen Philippinen-Aufenthalts.

Keine Kommentare: