Ich bekomme gelegentlich E-Mail mit einem Inhalt wie diesem: "Prinzessin S. möchte dich als Freund hinzufügen, aber bevor wir das machen können, musst du noch bestätigen, dass ihr Freunde seid". Später heißt es dann: "Glückwunsch, ihr seid jetzt Freunde." Soll man sich jetzt freuen, feiern und die Welt wissen lassen, dass man gerade nen Neuen oder ne Neue ? ... Ich weiß ja nicht. Irgendwie erinnern mich diese E-Mails an eine Zeit vor vielen Jahren, als man auch noch Briefe schrieb: "Willst du mit mir gehen? Ja. Nein. Vielleicht."
Es stellt sich nun die Frage, ob das Wettbieten von der Anzahl der vituellen, ganaaanz gaaaaanz sicher auch reelen Freunde gesund ist. Oder ob man diesem Verhalten Einhalt gebieten soll, dass verzweifelte nächtelange Suchereien nach enfternten Bekannten oder jemals Gesehenen fördert. Und von wem erwartet man in dieser höchsten Not Erlösung? Richtig, einer Fast Food-Kette. Burger King schlägt neuerdings Nägel mit Köpfen. Beziehungsweise Freundschaften mit Leckereien.
Denn, wie SPON offenlegt, schenkt Burger King jedem Facebook-Nutzer einen Burger im Wert von 3 Dollar 69 - wenn er 10 Freundschaften kündigt. Das macht 37 Cent pro Freundschaft. Das Angebot findet begeisterten Anhang. Bereits die Hälfte der bis zu 250.000 Facebook-Kontakte, die draufgehen könnten, sind gelöscht. Aprops löschen - eben jenes werde ich ab sofort auch tun, wenn mir das nächste Mal per automatischer E-Post eine Freundschaft angeboten wird - die Scham, meinen Mitmenschen keine 37 Cent wert zu sein, möchte ich nicht erfahren. Danke für Euer Verständnis.
Es stellt sich nun die Frage, ob das Wettbieten von der Anzahl der vituellen, ganaaanz gaaaaanz sicher auch reelen Freunde gesund ist. Oder ob man diesem Verhalten Einhalt gebieten soll, dass verzweifelte nächtelange Suchereien nach enfternten Bekannten oder jemals Gesehenen fördert. Und von wem erwartet man in dieser höchsten Not Erlösung? Richtig, einer Fast Food-Kette. Burger King schlägt neuerdings Nägel mit Köpfen. Beziehungsweise Freundschaften mit Leckereien.
Denn, wie SPON offenlegt, schenkt Burger King jedem Facebook-Nutzer einen Burger im Wert von 3 Dollar 69 - wenn er 10 Freundschaften kündigt. Das macht 37 Cent pro Freundschaft. Das Angebot findet begeisterten Anhang. Bereits die Hälfte der bis zu 250.000 Facebook-Kontakte, die draufgehen könnten, sind gelöscht. Aprops löschen - eben jenes werde ich ab sofort auch tun, wenn mir das nächste Mal per automatischer E-Post eine Freundschaft angeboten wird - die Scham, meinen Mitmenschen keine 37 Cent wert zu sein, möchte ich nicht erfahren. Danke für Euer Verständnis.
1 Kommentar:
Bei Greenpeace kriegt man 10 Freunde wenn man auf nen Burger verzichtet.
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