Es leuchtet kunderbunt. Überall riecht man Wein und Zimt. Rote Näschen bereichern das Stadtbild und Hund' und Katz heulen jubilierend auf. Die Weihnachtszeit ist fast schön und macht wohl daher so unglaublich kreativ. Meine Freundin habe ich nun vor ein paar Tagen zur gemeinsamen Herstellung einer typischen Winterspeise eingeladen - in Form eines Gedichts. Sie hat sich wohl sehr gefreut. Bis heute ist sie sprachlos und hat in ihrem Überschwang glatt vergessen, mich noch einmal auf mein lyrisches Werk anzusprechen. Da Kunst meiner Meinung nach jedoch nicht eingesperrt gehört, wollte ich hier noch einmal nach Feedback fragen. Oder sind etwa alle sprachlos ob der glänzenden Aura meines Meisterstücks?
Kekse backen
Lass uns Schlecken, also Zucker-Puder,
Dann nenn ich dich auch dreck’ges Luder,
Wenn du dich mit Teig einreibst,
Und mich somit mehr aufgeilst.
So lass Dich doch mit Mehl bewerfen,
Wir tun nur unsere Sinne schärfen,
Ich seh die Sporen in deinen Körper eindringen,
Wo sollte man sie sonst denn unterbringen.
Ich wollt‘ schon lange wieder stechen,
Plätzchen formen, nich dafür blechen,
So lass uns Gedärme am Ofen wärm‘,
und lärmend voneinander schwärm‘.
Kekse backen
Lass uns Schlecken, also Zucker-Puder,
Dann nenn ich dich auch dreck’ges Luder,
Wenn du dich mit Teig einreibst,
Und mich somit mehr aufgeilst.
So lass Dich doch mit Mehl bewerfen,
Wir tun nur unsere Sinne schärfen,
Ich seh die Sporen in deinen Körper eindringen,
Wo sollte man sie sonst denn unterbringen.
Ich wollt‘ schon lange wieder stechen,
Plätzchen formen, nich dafür blechen,
So lass uns Gedärme am Ofen wärm‘,
und lärmend voneinander schwärm‘.
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