Dienstag, 17. Februar 2009

Caren Miosga

...hat sicherlich den schönsten Namen aller Tagesschau-Sprecher/innen. Doch was sie gestern nach vier Minuten Tagesthemen sagte, irritierte mich zutiefst. Da hieß es plötzlich: "Ja, während man sich also noch in einer Arbeitsgruppe 'ne Weile Gedanken macht, ob die Daten von Arbeitnehmern in Firmen vielleicht bald sicherer werden, sollten wir uns vielleicht auch öfter mal fragen: 'Was passiert eigentlich mit jenen Daten, die wir tagtäglich ins Internet stellen? Um einzukaufen, Leute kennen zu lernen oder Hustenbonbos zu essen.'"

Häää!?! Was ist denn beim Ersten los? Hustenbonbons im Internet essen? Die Seite will ich sehen! Und vielleicht kann man da dann ja auch Kekse naschen, Tee schlürfen und sich danach gesättigt zur Mittagsruhe begeben. Das bringt mich auch auf die Idee, dass eine in Deutschland populäre Fast Food-Kette den Makel hat, keinen McLieferdienst anzubieten. Das world wide web könnte die Lösung bringen.

Na gut, Spaß beiseite. Ich möchte Caren ja nicht Unrecht tun. Einen trockenen Hals hatte sie, weshalb sie sich entschuldigte und fortfuhr: "Dies [Husenbonbons essen; der Blog] muss ich jetzt nachholen. Bitte gucken Sie sich den Film an." Ah, okay, ich verstehe und wünsche gute Besserung.
Gute Besserung würde ich aber nicht dem Produzenten des darauffolgenden Filmes wünschen, den ich mir doch "bitte [an]gucken" sollte. Denn als Beispiel eines sozialen Netzwerkes wurde myspace gezeigt. Und als Beispiel einer Person, über die "jeder lesen kann, wer wir sind und was wir gerne tun": Tom*. Grandios. Welch ein Exempel. Danke Ihr Datenschützer.

* Who's Tom? Bei myspace auf jeden Fall immer dein erster Freund, ob du's willst oder nicht

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