Was haben uns die philippinischen „Hey Joe“-Rufe für Nerven gekostet. Jeden Tag das gleiche, sobald man das Haus verlässt. Doch heute wurde ich für vieles entschädigt.
Ich sitze am Straßenrand beim Vulcanizer, der meine Fußbälle gerade mit Luft befüllt. Aus einiger Entferung nähert sich eine geordnete Jogginggruppe von exakt 20 Menschen. Es sind Polizisten im Sportoutfit, die –wie man sich das auch beim Militär vorstellt- auf das taktgebende Geschreie des Wortführers allesamt im Chor zur lautstarken Wiederholung anstimmen. Die Gruppe befindet sich mittlerweile wenige Meter vor mir und ist im Begriff, an der Hütte des Vulcanizers vorbeizujoggen. Interessiert blicke ich die Gruppe an. Bisher habe ich nicht verstanden, was die Polizisten rufen. Da wechselt der Gesang plötzlich ins Englische:
Wortführer: „Hey Joe!“
Chor: „Hey Joe!“
„Join us!“
„Join us!“
“Ha Ha.”
“Ha Ha.”
Ich sitze am Straßenrand beim Vulcanizer, der meine Fußbälle gerade mit Luft befüllt. Aus einiger Entferung nähert sich eine geordnete Jogginggruppe von exakt 20 Menschen. Es sind Polizisten im Sportoutfit, die –wie man sich das auch beim Militär vorstellt- auf das taktgebende Geschreie des Wortführers allesamt im Chor zur lautstarken Wiederholung anstimmen. Die Gruppe befindet sich mittlerweile wenige Meter vor mir und ist im Begriff, an der Hütte des Vulcanizers vorbeizujoggen. Interessiert blicke ich die Gruppe an. Bisher habe ich nicht verstanden, was die Polizisten rufen. Da wechselt der Gesang plötzlich ins Englische:
Wortführer: „Hey Joe!“
Chor: „Hey Joe!“
„Join us!“
„Join us!“
“Ha Ha.”
“Ha Ha.”
Und dann war die Gruppe auch schon an mir vorbei und die Situation beendet. Doch es war perfekt. Das erste “Hey Joe”, das mich zum Lachen brachte. Das rettete mir den Tag. Absolutes Euphoriehoch. Zumindest für heute kann mich kein einziges „Hey Joe“ dieser Welt mehr runterreißen.
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