Phu, ich bin platt. Nicht nur, weil das heute der siebzehnte Tag in Folge der „Soccer Sammar Clinic“ war (man beachte den genialen Wortwitz: „Summer“ und der Name der Insel „Samar“). Siebzehn Tage auf dem Fußballplatz schlauchen, ich spüre die Beine und die Haut beschwert sich über zu viel Sonne. Seit gestern können Jane und ich aber zumindest jeden Tag sagen: Okay, das ist nun der letzte Trainingssamstag des Fußballcamps, das ist nun der letzte Trainingssonntag und so weiter und so fort. Auch wenn die Arbeit unglaublich viel Freude bereitet und uns erfüllt, so sehnen wir uns dennoch nach dem abschließenden Turnier am kommenden Wochenende (10. + 11. Juli) und der darauffolgenden Pause. Endlich mal wieder mental Platz für andere Dinge schaffen.
Was an diesem Wochenende jedoch das allerschlimmste war, was eine regelrechte Ohnmacht ausgelöst hat, was mich total zu zerstören drohte, das war ein anderes Erlebnis: Am Samstag gegen sieben Uhr wurde ich zum aufstehen gezwungen. Die Hitze zwang mich nieder. Der Ventilator rotierte nicht mehr. Stromausfall. Ein sehr gewöhnliches wöchentliches Phänomen, was meist organisiert über ein paar Stunden anhält. Die Stunden sind dann zwar schlimm bis manchmal unerträglich, aber man kriegt die Zeit irgendwie rum. Wer konnte schon ahnen, dass sich dieser Stromausfall bis auf eine kurze rund hundertminütige Pause am Samstagnachmittag auf einen 36-Stunden-Marathon ausdehnen würde.
So saßen wir da am Samstagabend vor meinem kleinen Netbook bei Kerzenschein. Bis zur 20. Minute des Deutschland-Argentinien-Spiels funktionierte der Stream, danach eine kleine Weile nicht mehr. Zur 82. Minute kamen wir dann wieder an ein Bild, überglücklich, nur um dann drei Minuten später dem Computer mangels Batterie beim Herunterfahren zuzuschauen. So macht WM keinen Spaß. Aber noch weniger spaßig ist eine komplett stromlose Nacht, in der kein elektrischer Wind mich davor bewahrt, die Matratze tropfnass zu schwitzen; und in der kein Wind mich vor den blutgierigen Massen an Mücken beschützt. Ich fand einfach keinen Schlaf, ich ging mehrmals raus, ich duschte mich ab, ich schmierte mich mit Autan ein, ich war froh, wenn ich es mal schaffte, eine Zeit lang zu dösen, nur um mich dann von der völlig durchnässten Stelle auf die wieder etwas weniger durchnässten anderen Stellen der Matratze zu wälzen.
Irgendwie habe ich es überlebt, irgendwie habe ich tatsächlich auch den ganzen Sonntag erfolgreich über die Bühne gebracht, irgendwie konnte ich dem Stromausfall in einem Moment des Hitzeschlags sogar etwas Schönes abgewinnen. Doch den Moment der Freude und Erleichterung werde ich nicht so schnell vergessen, als ich nach dem letzten Training um kurz vor sieben Uhr nach Hause kam, ich den Ventilator einschaltete und dieser wirklich und tatsächlich mit einem leisen Surren antwortete.
Was an diesem Wochenende jedoch das allerschlimmste war, was eine regelrechte Ohnmacht ausgelöst hat, was mich total zu zerstören drohte, das war ein anderes Erlebnis: Am Samstag gegen sieben Uhr wurde ich zum aufstehen gezwungen. Die Hitze zwang mich nieder. Der Ventilator rotierte nicht mehr. Stromausfall. Ein sehr gewöhnliches wöchentliches Phänomen, was meist organisiert über ein paar Stunden anhält. Die Stunden sind dann zwar schlimm bis manchmal unerträglich, aber man kriegt die Zeit irgendwie rum. Wer konnte schon ahnen, dass sich dieser Stromausfall bis auf eine kurze rund hundertminütige Pause am Samstagnachmittag auf einen 36-Stunden-Marathon ausdehnen würde.
So saßen wir da am Samstagabend vor meinem kleinen Netbook bei Kerzenschein. Bis zur 20. Minute des Deutschland-Argentinien-Spiels funktionierte der Stream, danach eine kleine Weile nicht mehr. Zur 82. Minute kamen wir dann wieder an ein Bild, überglücklich, nur um dann drei Minuten später dem Computer mangels Batterie beim Herunterfahren zuzuschauen. So macht WM keinen Spaß. Aber noch weniger spaßig ist eine komplett stromlose Nacht, in der kein elektrischer Wind mich davor bewahrt, die Matratze tropfnass zu schwitzen; und in der kein Wind mich vor den blutgierigen Massen an Mücken beschützt. Ich fand einfach keinen Schlaf, ich ging mehrmals raus, ich duschte mich ab, ich schmierte mich mit Autan ein, ich war froh, wenn ich es mal schaffte, eine Zeit lang zu dösen, nur um mich dann von der völlig durchnässten Stelle auf die wieder etwas weniger durchnässten anderen Stellen der Matratze zu wälzen.
Irgendwie habe ich es überlebt, irgendwie habe ich tatsächlich auch den ganzen Sonntag erfolgreich über die Bühne gebracht, irgendwie konnte ich dem Stromausfall in einem Moment des Hitzeschlags sogar etwas Schönes abgewinnen. Doch den Moment der Freude und Erleichterung werde ich nicht so schnell vergessen, als ich nach dem letzten Training um kurz vor sieben Uhr nach Hause kam, ich den Ventilator einschaltete und dieser wirklich und tatsächlich mit einem leisen Surren antwortete.
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