Dienstag, 30. Juni 2009

Treue oder: Teure Fans?

Ein kleines "r" macht hier den Unterschied, der manchmal so groß nicht ist. Musste nun laut SPON zumindest Frauenschwarm Leonardo "Keiner-streckt-die-Arme-länger-als-ich" DiCaprio feststellen. Dem wurden in Japan die vor einem Tempel abgelegten Schuhe geklaut - von Fans, denen er zuvor den Wunsch nach einem Foto mit ihm nicht erfüllte.

Da bleibt für die finanzielle Elite, jedoch oft geistiges Prekariat, nur die Hoffnung, dass daraus kein neuer Modetrend wird. Denn was gäbe es an kurzzeitig abgelegenen Wertgegenständen nicht alles mitzunehmen! Da wären Tommy Gottschalks Toupet, Merkels Brustimplantate und nicht zuletzt Michael Jacksons Nase. (Ach verdammt, so ein dämlicher Tod und schon sind die alten Witze nur noch zweiter Klasse.)
Bevor mir jetzt noch Klagen von Jackos Fans und Verwandten ins Haus flattern, reicht das jetzt auch erst einmal für heute.

Samstag, 27. Juni 2009

Jackson lebt!

Warum noch lange warten. Die Wahrheit kann doch gleich ans Licht. Die Gerüchte, Jackson habe in der Angst gelebt so wie Elvis zu enden, stimmen nicht. Ganz im Gegenteil: Er forcierte es nun sogar und setzte sich mit seinen 50 Jahren nun endlich auf eine einsame Insel ab, auf der er Affen und Nasenbären einen vorsingen kann und wo die Hautfarbe egal ist. Außerdem hofft Jackson, so ein Pressesprecher, auf einen sehr fruchtbaren und gebärfreudigen Affenstamm.

Damit haben wir nun die musikalischte Insel der Welt irgendwo, wo es warm ist und wo der dicke dicke Elvis und der weiße weiße Jackson in Eintracht und Harmonie zusammenleben. Ich warte also nun nur noch auf den Tag, an dem endlich die endgültige Beweisschrift für Jacksons Nicht-Tod verfasst wird, bitte dann in dem Stil wie hier bei Elvis.


Zugabe: Gerade noch einen amüsanten Absatz auf SPON gefunden. In diesem geht es um das amerikanische Satireblatt "The Onion". Dieses "hatte schon einmal im März 2005 den Tod Jacksons verkündet. Auf seiner Neverland-Ranch sei die Leiche entdeckt worden, der Tod müsse schon 20 Jahre zurückliegen, hieß es damals. Offenbar habe sich eine andere Person jahrelang als Michael Jackson ausgegeben. Detektive würden den Liedtext von "Man in the Mirror" analysieren, um mehr über den Unbekannten herauszufinden, bei dem es sich um den Mörder handeln könne."

Dienstag, 23. Juni 2009

Festival-Dialog

A: "Überall hier diese beschissene Pferdescheiße von den scheiß Bullen..."
B (völlig verstört): "..."
A: "Hast recht- irgendwie ist auch mir dieser Satz suspekt."

Sonntag, 14. Juni 2009

Beruhigendes Wissen

Mit meinen gestern hier geäußerten Befürchtungen (siehe unten) konfrontiert, lächelte meine Freundin nur sanftmütig. Ich solle mir keine Sorgen machen. Auch mit meiner Größe könne man ein ganz hervorragender Liebhaber sein. Das wisse sie ganz genau, ließ sie lieblich schmunzelnd mein Ego in höheren Sphären schweben. Schließlich habe sie mal einen gehabt, der sei genau so groß wie ich gewesen und der habe echt was auf dem Kasten gehabt...

Jetzt weiß ich, wie sich eine Bruchlandung anfühlt. Sie ist hart. Das wird bei mir nun sicherlich lange nichts mehr sein.

Pech mit den Genen

Tatort-Kommissar Axel Prahl (1,65m) bestätigte der Bild, dass kleine Männer gut im Bett seien. Da habe ich mich dann schon mächtig geärgert, dass ich in den letzten Jahren doch noch einen ordentlichen Schub nach oben gemacht habe. Bin ich dadurch ein schlechterer Liebhaber geworden? Selbstzweifel, Angst, der Wunsch, dann lieber das Geschlecht zu wechseln; all dies machte sich schlagartig in mir breit.

Dann grübelte ich weiter. Ist Axel Prahl vielleicht doch nur ein einfacher Macho? Nein, das kann er sich als Hauptkommissar doch gar nicht leisten! Ein Kommissar muss vor seinen Aussagen gründlichst recherchieren. Also ist der vierfache Familienvater... ich mag gar nicht dran denken... etwa doch schwul? Es kommt wahrscheinlich darauf an. Wenn er nur aus rein wissenschaftlichen Zwecken und unter Einhaltung strengster Hygienevorschriften seine Versuche durchführte, dann kann man daraus doch keine Ableitung auf seine sexuellen Bedürfnisse bilden. Oder?

Mittwoch, 10. Juni 2009

Schwierige Zeiten

Während der Schulzeit, aber vor allem vor den entscheidenden Abiturprüfungen war alles gar kein Problem. Wollte ich mich vor dem Lernen drücken, fand ich genügend Alternativen: Nachrichten, Fußball, Hausputz oder den poetry-rock-Blog. Nun aber, wo es nichts mehr gibt, das ich aufschieben könnte, erkenne ich die eigentlichen Vorzüge der Prokrastination: Immerhin kommt man zu irgend etwas.

Jetzt jedoch verfette ich im Sud des Trash-TV, der Blog liegt auf dem Trockenen und die Wohnung wollte der Sperrmüll gestern auf den Wagen schmeißen. Ich brauche dringend wieder eine Aufgabe. Vielleicht sollte ich mich doch noch zur mündlichen Nachprüfung melden. Und wenn ich es dort geschickt anstelle, darf ich nächstes Jahr wieder zur Schule gehen.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Erotisches Barcelona

Das war also Spanien. Überall liefen Stiere und Torreros umher, die zusammen Flamenco tanzten, jeder Straßenhändler versuchte Tapas und Paella loszuwerden und von den Dächern regnete es Sangria. Nur in Barcelona, da war alles anders. Ob es an dem überdimensionalen Bauwerk lag, das die Einheimischen liebevoll ihren "hässlichen Dildo" nennen?
Es ist das mit Abstand meistverkaufteste Postkartenmotiv, bei dem auch ich nicht drumherum kam, es umgehend meiner Freundin zu schicken. Verknüpft mit der Aussage: "Wenn ich an Dich denke, leuchtet mein Ding wie das Monument in der heißesten Stadt der Welt."

Weiteres Bild hier. Wikipedia möchte von einem Dildo jedoch nichts wissen. Dort steht lediglich, der Turm sehe aus "wie eine Wasserfontäne". Na klaaaar *zwinker; zwinker*.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Vorbei

Das ist es nun für mich. Ich ziehe mich zurück... für die nächsten 10 Tage. Lloret ruft auf zur Abifahrt. Wir Ex-Schüler stöhnen da erleichtert auf: "Endlich wieder Kultur und Bildung." Die unterrichtsfreie Zeit war anstrengend, nun können wir uns ein letztes Mal alle wieder auf die Nerven gehen. Timing also optimal? Von wegen.

Wenn ich wieder in der Heimat bin, ist die Meisterfrage bereits entschieden, die ersten Guantanamo-Häftlinge machen es sich in meiner Nachbarschaft gemütlich und Peter Sodann wird seine Dankesworte zur überraschend gewonnenen Bundespräsident- schaftswahl (am 23. Mai) formuliert haben. Wie? Sie stutzen? Tja, die Wettquoten waren derart hoch, dass ich gar nicht anders konnte, als Haus, Hof und Familie auf einen Erfolg Sodanns zu setzen. Ich hoffe also und glaube fest daran. Wie sehr Herr Sodann diese Wahl verdient hätte, möchte ich noch einmal in Erinnerung rufen. Und wünsche mir daher dieses Post vom 24. November '08 herbei. Empfehlenswert sind auch diese beiden Videos aus "Schmidt & Pocher" sowie die sehr gelungene Parodie von Mathias Richling.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Wie die Frau ihren Stellenwert steigert

Soviel zu dem Thema Erfindungen. Da hat der Schöpfer sicher sehr gelacht, als er den Stöckelschuh mit einem Flaschenöffner verband.