Ganz so schlecht wie es das mittlere Bild suggeriert, geht es mir zwar nicht. Aber der Gedanke kam mir schon, ob ein Jahr nur mit Red Horse oder San Miguel Beer und dem einheimischen Tanduay Rum nicht schnell langweilig werden könnte. Besonders Tanduay, das auch in den kleinsten Dörfern überall plakatiert wird, scheint eine gesellschaftliche Herausforderung darzustellen. Günstiger als Bier wird schnell klar, warum es stets und von allen getrunken wird.
Aber Langeweile kommt dann sicherlich doch nicht auf. Schließlich gibt es hier genug bettelnde Menschen, mit denen man in Kontakt treten kann. In den Städten betteln sie mehr um Geld, hier in der (idyllischen) Kleinstadt viel mehr um bloße Aufmerksamkeit. Als Weißer wird dir- besonders von Kindern und Jugendlichen- ständig gewunken und hinterher gerufen.
Zunächst einmal sind wir alle Amerikaner und heißen "Joe". Aber die erste Frage, selbst wenn wir nur unschuldig durch die Straßen wandern, ist die nach unserem wirklichen Namen. Besonders beliebt bei den Jungs- die Mädchen sind meist nur am kichern- ist das Mutproben-Spiel: "Wer traut sich am nähesten an den Weißen vorbeizugehen oder wer fässt sie sogar an?" Hin und wieder wird auch ein Kind geschubst, so dass es gegen uns stößt.
Gestern durften wir das Interesse der Bevölkerung an uns weißen Langnasen zu dritt auf einer "Students Party" auf dem Marktplatz "genießen". Dreißig um die fünf bis fünfzehn Jahre alten Kinder wichen uns keinen Schritt mehr von der Seite. Als wir dann deren Lehrerinnen kennen lernen "durften", hat eine von ihnen jeweils dem Lasse und mir ihre Tochter angeboten. Die Handynummer des angeblich wie wir beide auch 19-jährigen Mädchens und die Versicherung "See you soon" haben wir schon mal von ihr, der Tochter selbst haben wir lediglich die Hand geschüttelt.
Aber Langeweile kommt dann sicherlich doch nicht auf. Schließlich gibt es hier genug bettelnde Menschen, mit denen man in Kontakt treten kann. In den Städten betteln sie mehr um Geld, hier in der (idyllischen) Kleinstadt viel mehr um bloße Aufmerksamkeit. Als Weißer wird dir- besonders von Kindern und Jugendlichen- ständig gewunken und hinterher gerufen.
Zunächst einmal sind wir alle Amerikaner und heißen "Joe". Aber die erste Frage, selbst wenn wir nur unschuldig durch die Straßen wandern, ist die nach unserem wirklichen Namen. Besonders beliebt bei den Jungs- die Mädchen sind meist nur am kichern- ist das Mutproben-Spiel: "Wer traut sich am nähesten an den Weißen vorbeizugehen oder wer fässt sie sogar an?" Hin und wieder wird auch ein Kind geschubst, so dass es gegen uns stößt.
Gestern durften wir das Interesse der Bevölkerung an uns weißen Langnasen zu dritt auf einer "Students Party" auf dem Marktplatz "genießen". Dreißig um die fünf bis fünfzehn Jahre alten Kinder wichen uns keinen Schritt mehr von der Seite. Als wir dann deren Lehrerinnen kennen lernen "durften", hat eine von ihnen jeweils dem Lasse und mir ihre Tochter angeboten. Die Handynummer des angeblich wie wir beide auch 19-jährigen Mädchens und die Versicherung "See you soon" haben wir schon mal von ihr, der Tochter selbst haben wir lediglich die Hand geschüttelt.
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