Endlich! Endlich! Endlich sind wir umgezogen. Aus dem Büro, das uns drei Freiwilligen zwei Zimmer bot in ein kleines Häuschen, das uns vier Zimmer bietet. Das Verhältnis Zimmer zu Freiwilliger ist zwar nicht besser geworden, gefällt mir so jedoch mehr. Außerdem gibt es jetzt noch Wohnbereich, Flur, Küche. Alles uns. Jetzt kann das Jahr beginnen.
Und beim Umzug haben wir dann auch festgestellt, warum es in unserem bisherigen Zimmer -das keine Fenster, sprich eine miserable Belüftung hatte- derart faulig bis bestialisch stank. Da hatte es sich unter meiner Matratze offensichtlich einmal eine Maus gemütlich gemacht. Und das wohl für einen Tick zu lang. Die Maus ist mittlerweile ausgetrocknet und flach wie eine Flunder. Vielleicht sogar noch flacher.
Mir momentan egal, den Bezug kann man waschen. Ich bin jetzt erst einmal nur froh, ein Zuhause zu haben, in dem nicht von neun Uhr morgens bis Mitternacht Mitarbeiter und danach noch der schwule Haushälter- der dann in der Regel vor unserem Zimmer schlief- rumturnen. Dementsprechend von den Emotionen überwältigt haben wir uns auch einen angemessenen Fußabtreter angeschafft: Welcome Home.
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