Am Donnerstag habe ich meine neue Lieblings-Karaoke-Bar gefunden. Und dort sogleich "Fuchs Du Hast" (die Gans gestohlen/ Gib sie wieder her/ Gib sie wieder her...) und "Hänschen Klein" (ging allein in die weite Welt hinein...) zum besten gegeben. Es gibt dort mit zum Beispiel "Hänsel und Gretel" noch weitere deutsche Volks- beziehungsweise Kinderlieder im Angebot. Die meisten Lieder sagten mir jedoch nichts, zumindest nicht dem Namen nach. Die gilt es in den nächsten Monaten kennen zu lernen.
Am gleichen Abend habe ich eine sehr coole 5er-Gruppe getroffen, alle so um die 22 Jahre alt. Vier davon sind Jura-Studenten, der fünfte legt sehr viel Wert auf sein Hip-Hopper-Image. Und der offensichtlich wohlhabendste besitzt nicht nur ein eigenes, sehr ansprechendes Auto, sondern hat mir auch noch derart oft "Und wann immer du hier etwas benötigt: Ich kann dir das arrangieren" gesagt, dass ich das mittlerweile sogar glaube. Solche Kontakte sind einfach zum gern haben.
Am Freitag habe ich endlich Inglourious Basterds gesehen (oder war das sogar schon am Vortag?), der überraschend wieder im Kino gezeigt wurde. Hammer. Ähnlich gut war am Abend auch das Konzert zum ersten "I love Tacloban"-Day. Viele Bands gaben ihre drei, vier besten Songs zum besten und da war wirklich einiges zum genießen. Und das sogar ohne Alkohol, da ich ja immer noch fleißig Antibiotika nehme. Die Wunde scheint erfolgreich zu verheilen.
Gestern dann (zum 100. Geburtstag des BVB) trug ich standesgemäß ein Hemd der Borussia und spielte ich das erste Mal auf den Philippinen Fußball. Ich hatte von einem wöchentlichen Fußball-Treff gehört, musste dann vor Ort aber feststellen, dass "wegen Weihnachten" niemand da war. Zum Glück hatte ich jedoch auf dem Weg vom Jeepney aus völlig überraschend zwei Mannschaften gesehen, die bereit zum Anstoß standen.
Ich fuhr dorthin zurück, schaute mir ein High-School-Spiel (13 bis 16 Jahre) an und wurde danach noch zum kurzen kicken eingeladen, bis es dunkel wurde. Ein richtiges Spiel war allerdings nicht möglich, gefühlt hundert Kinder stürmten mit Theo und mir den Platz. Dann kam jedoch auch noch eine Gruppe von vier Erwachsenen auf mich zu, die mich - wie der Trainer der High-School-Mannschaft- in ihr Team einluden (sie lockten mich mit Turnieren quer durch Leyte und sogar auf andere Inseln). Wir verabredeten uns für den nächsten Tag (6:30 Uhr morgens!) und folgerichtig ging ich frühzeitig und vorfreudig ins Bett.
Ich fuhr dorthin zurück, schaute mir ein High-School-Spiel (13 bis 16 Jahre) an und wurde danach noch zum kurzen kicken eingeladen, bis es dunkel wurde. Ein richtiges Spiel war allerdings nicht möglich, gefühlt hundert Kinder stürmten mit Theo und mir den Platz. Dann kam jedoch auch noch eine Gruppe von vier Erwachsenen auf mich zu, die mich - wie der Trainer der High-School-Mannschaft- in ihr Team einluden (sie lockten mich mit Turnieren quer durch Leyte und sogar auf andere Inseln). Wir verabredeten uns für den nächsten Tag (6:30 Uhr morgens!) und folgerichtig ging ich frühzeitig und vorfreudig ins Bett.
Und heute nun habe ich zum ersten Mal richtig gedaddelt. Zwar waren wir nur zu fünft, aber nach der langen Durststrecke von mehr als drei Monaten ohne meine Liebe tat das dem Spaß keinen Abbruch. Abbrechen musste am Ende jedoch ich um kurz vor zehn Uhr, weil die Sonne einfach zu stark für mich wurde. Danach durfte ich dann auch noch der Gruppe mit auf ihr "Freizeit-Boot" folgen, wo ich zu einem Frühstück/Mittagessen? (das Essen ist eh immer das gleiche) eingeladen wurde.
Dabei erfuhr ich weitere Details über den Jüngsten von uns, dem 18-jährigen Sohn des Torhüters, der tatsächlich seit September in der Jugendnationalmannschaft (U19) der Philippinen spielt. Erst Anfang Dezember hatte ihm das eine Reise nach China ermöglicht, "mit Schnee und kalt und so", wie er sagte. Da kam ich glatt ins Schwärmen, nicht unbedingt wegen des Schnees, aber: Ich kenne nun einen Fußball-Nationalspieler persönlich! Wirklich fußballerisch überlegen scheint er mir jedoch nicht zu sein. Das Land hat es halt doch eher mit dem Basketball. Soll mir recht sein, so darf ich mich dann hier wenigstens wie ein Fußball-Superstar fühlen.
Und morgen geht es in den Urlaub zu anderen Freiwilligen auf Negros, wo Weihnachten und Neujahr standesgemäß am Strand gefeiert werden werden.
Dabei erfuhr ich weitere Details über den Jüngsten von uns, dem 18-jährigen Sohn des Torhüters, der tatsächlich seit September in der Jugendnationalmannschaft (U19) der Philippinen spielt. Erst Anfang Dezember hatte ihm das eine Reise nach China ermöglicht, "mit Schnee und kalt und so", wie er sagte. Da kam ich glatt ins Schwärmen, nicht unbedingt wegen des Schnees, aber: Ich kenne nun einen Fußball-Nationalspieler persönlich! Wirklich fußballerisch überlegen scheint er mir jedoch nicht zu sein. Das Land hat es halt doch eher mit dem Basketball. Soll mir recht sein, so darf ich mich dann hier wenigstens wie ein Fußball-Superstar fühlen.
Und morgen geht es in den Urlaub zu anderen Freiwilligen auf Negros, wo Weihnachten und Neujahr standesgemäß am Strand gefeiert werden werden.
1 Kommentar:
bevor ich dir einen guten rutsch wünsche (denke dabei an deine wunde) wünsche ich dir doch lieber eine gute reise. dieter h.
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