Mittwoch, 21. Oktober 2009

They're singing in the rain

Gestern war unser erster lokaler Feiertag. Zelebriert wurde der 65. Jahrestag der Leyte Gulf Landing, als der amerikanische General Douglas McArthur 1944 auf Leyte ankam, um die Einwohner vor den Japanern zu retten. Dies hat ihm einen Park sowie ein Monument eingebracht, in dessen Nähe gestern die Parade ihm zu Ehren stattfand.



Damals und heute -in Blei?- im Vergleich





Und was gibt es zur Parade und den Festlichkeiten zu sagen? Nun, viele Menschen, viele Mini-Stände mit Snacks und "Jahrmarkts"-Kleinigkeiten, viele Militäreinheiten, die Loge für die High Society (wir gehörten zur Abwechslung nicht dazu) und ein einfach beschissenes Wetter. Macht ein rundum gelungenes Fest, das wohl aufgrund der Regenfälle deutlich gekürzt, wenn nicht zum Teil sogar komplett gestrichen wurde.

Gesehen habe ich eigentlich nur eine wenige Minuten lange Parade, wofür wir sicherlich zwei Stunden im Regen standen. Es ist uns zwar bekannt, dass jetzt offiziell Regenzeit ist, das heißt hier aber weder, dass es wirklich jeden Tag regnet noch dass es feste Zeiten dafür gäbe. Es regnet wohl schlicht häufiger und vielleicht auch heftiger als sonst. Gestern war wirklich eine extreme Ausnahme, die der Grund dafür wahr, dass mir hier in den heißen Philippinen doch tatsächlich einmal kurzzeitig kalt war. Und das bei sicherlich 15 Grad.













Ganz am Ende überraschte dann noch eine Kompanie der ganz anderen Art.


Es stellte sich- wie bereits im Video erwähnt- heraus, dass es sich allerdings um keine Kompanie, sondern um eine Band hielt, die aus der Hauptstadt Manila kommt. Sofern ich die Aufschrift auf der Trommel (SM Mall Of Asian's) und die Worte einer philippinischen Freundin richtig interpretiert habe, handelt es sich bei der Gruppe wohl um so etwas wie das Equipment der SM Mall of Asia, DES Einkaufszentrums in Manila, das 2007 von Forbes zum drittgrößten der Welt erklärt wurde. Und weil sie solch einen Spaß machen, gleich noch ein Video von ihnen.


Das war's dann schon zum Fest, so spannend war es wirklich nicht. Dann kann man eigentlich nur noch versuchen, Superlative für den Status unserer Durchnässtheit zu finden. Aber wozu gibt es schließlich Fotos? Zu "wir" gehört in diesem Falle übrigens noch der Alex, ein Freiwilliger, der nur 10 Jeepney-Minuten und neun Cent entfernt wohnt. An dieser Stelle auch Dank an ihn für Bild- und Videomaterial.
















Wohl selten sah ich so traurig; aber vor allem: Nie sah ich so
alt aus...

Keine Kommentare: